Wackelblume
Auf eine "Blumen-Grundfläche" aus Kunststoff wird mithilfe einer Feder eine Blüte (erinnert an ein überdimensionales Gänseblümchen) gesteckt. Die Feder dient als wackliger Stängel, die Blüte wiegt bei Berührung hin und her. Ein paar Plastikschälchen werden noch montiert, die blätterartig aussehen und im Spiel als Auffangschalen dienen. Und nun kann der wacklige Spaß beginnen.
Die Spielregeln sind simpel und so auch für die Kleinsten einfach zu verstehen. Jeder Spieler bekommt zehn Glasmurmeln und vier Karten ausgeteilt. Von diesen Karten wählt der Spieler eine aus, wenn er an der Reihe ist. Sie geben an, was zu tun ist: Entweder muss er Murmeln auf die Blüte legen oder er muss welche von ihr herunter in seine Blattschale legen. Wie viele Murmeln das jeweils sind bestimmen auch die Karten. Bis zu drei Murmeln müssen so platziert oder bis zu zwei genommen werden. Am Ende des Zuges zieht man eine Karte nach. Die Karten kommen übrigens ohne Zahlen aus und arbeiten stattdessen mit Symbolen.
Gewonnen hat, wer als erster keine Murmeln mehr in seiner Blattschale liegen hat. Das klingt erstmal recht unspektakulär, aber das Ganze wird durch die Feder im Stängel erschwert. Diese sorgt dafür, dass sich die Blüte je nach Füllungsgrad und Verteilung der Murmeln mal mehr mal weniger stark neigt – bis schließlich irgendwann zwangsläufig alle Murmeln von ihr herunterfallen. Der ungeschickte Spieler bekommt die so heruntergefallenen Murmeln in seine Blattschale und wird im Kampf um den Sieg zurückgeworfen.
Ein lustiges Spiel, bei dem unsere Kinder einiges zu lachen haben und auch eine Weile beschäftigt sind (praktisch bei einer Geburtstagsparty um die Zeit zwischen Schwimmbad und dem Abendessen zu überbrücken). Rundum ein gelungenes Spiel, das so schnell nicht langweilig wird.
