Spielen ist Kinderkram. Glauben viele. Dabei spielen viele Erwachsene. Aber auch die waren einmal Kinder. Und irgendwann muss man ja mal anfangen zu spielen: natürlich im Kindesalter.
Spielen soll natürlich mehr als nur das Ruhigstellen der Kleinen sein: nämlich der spielerische Spaß und das Erfassen von Mechanismen, das Begreifen Materialien (im wahrsten Sinne des Wortes) und das Schulen von Fähigkeiten. Ganz nebenbei haben die meisten Kinderspiele einen pädagogischen Effekt (sie müssen dabei nicht zwangsläufig ein Lernspielcharakter aufweisen!).
Die Zeiten von Kinderspielen aus Kunststoff oder mit langweiligen Mechanismen sind vorbei (es gibt sie noch, aber ...). Gute Kinderspiele müssen das gewisse Etwas haben, den besonderen Pfiff. Da zugleich die Menge der veröffentlichten Kinderspiele nach wie vor groß ist, ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Produkten umso wichtiger. Weiter lesen