Pacru

Pacru
© Reich der Spiele

Pacru

„Drei Spiele für zwei, drei oder vier Spieler“ heißt es bereits auf der Verpackung. Doch wer wirklich drei unterschiedliche Spiele erwartet, wird enttäuscht. Denn bei Pacru handelt es sich eigentlich nur um ein einziges abstraktes Spiel, dessen Regeln in drei verschiedenen Varianten erklärt werden. Quasi eine an den Science-Fiction-Film „Tron“ erinnernde „Anfängerversion“ (Shacru), ein „Standardspiel“ (Azacru) und eine „Fortgeschrittenenregel“ (Pacru).

Die Spielsteine heißen bei Pacru „Chevrons“ und markieren die Spielfelder in den jeweiligen Spielerfarben, wenn sie über das Brett bewegt werden. Bei vier Spielern kann dies farblich recht unübersichtlich werden, da es gar nicht so einfach ist, einem Mitspieler den Weg ordentlich zu blockieren – Diagonalzüge sind nämlich erlaubt.

Richtig interessant und anspruchsvoll wird Pacru eigentlich erst mit den vollen Regeln, die Einsteigervariante dient eher dem Nachwuchs. Wer gerne abstrakte Spiele spielt, die auch mal länger als eine Stunde dauern, kann bedenkenlos zugreifen. Wer statt des Spielbretts aus Pappe lieber die Ausgabe in edler Holzversion bevorzugt, wird dafür jedoch tief in die Tasche greifen müssen ...

 

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